Skip to content

Liebe Leserinnen und Leser,

für mich ist LinkedIn eine Goldmine. 🥇
Inzwischen hat LinkedIn über 1,2 Milliarden Profile weltweit.
Wenn man es nüchtern betrachtet, ist LinkedIn damit wahrscheinlich die größte frei zugängliche B2B-Adressdatenbank der Welt.

Und das Spannende:

Ein Teil davon steht Dir sogar in der kostenlosen Version schon zur Verfügung.
Du kannst nach Unternehmen suchen, nach Funktionen, nach Branchen oder Regionen – und siehst direkt, wer in Deiner Zielgruppe arbeitet. Mit dem Sales Navigator wird das Ganze noch präziser. Damit lassen sich Zielkunden sehr gezielt filtern, Entscheider identifizieren und Listen potenzieller Kontakte aufbauen.

Außerdem siehst Du Veränderungen wie Jobwechsel oder Unternehmenswachstum – oft genau die Momente, in denen Gespräche besonders sinnvoll sind.

Für die Neukundenakquise sind diese Daten unfassbar wertvoll. Aber LinkedIn ist nicht nur eine Datenbank.

Es ist gleichzeitig auch:

▶️ eine Sichtbarkeitsplattform
▶️ ein Beziehungsnetzwerk
▶️ ein Frühwarnsystem für Marktveränderungen
▶️ und oft der perfekte Türöffner für ein späteres Gespräch

Genau hier wird es im Vertrieb spannend. Denn wenn Du LinkedIn nutzt, um sichtbar zu werden und Kontakte aufzubauen – und danach zum Telefon greifst, verändert sich etwas Entscheidendes:

Das Gespräch ist plötzlich kein klassischer Kaltanruf mehr.

Der andere hat Dich vielleicht schon gesehen. Einen Beitrag gelesen.
Oder Deinen Namen schon einmal wahrgenommen.

Und genau das macht Gespräche im Vertrieb oft deutlich leichter.

In diesem Newsletter erhältst du einige Tipps dazu.

Herzliche Grüße
Ilse Wagner

Guxi KI Texte und Roboter

“Die KI macht jetzt meinen Vertrieb.” – Wirklich?

KI ist gerade überall.
Und ja: Ich nutze sie selbst täglich.

Vor allem beim Schreiben von LinkedIn-Beiträgen ist sie eine enorme Hilfe.

Die klassischen Ausreden fallen damit nämlich weg:

💥 „Mir fällt nichts ein.“
💥 „Ich kann nicht texten.“
💥 „Ich habe keine Zeit für Content.“

KI kann Dir Ideen liefern.
Sie kann einen ersten Entwurf schreiben.
Sie kann einen Text strukturieren oder kürzen.

Kurz gesagt:
Der Einstieg ins Posten ist heute so einfach wie noch nie.

Aber jetzt kommt das wichtige Aber.

Bitte verliere dabei nicht Deine Persönlichkeit.

Denn genau die ist auf LinkedIn Dein größter Vorteil.

Viele Beiträge klingen heute leider gleich:
perfekt formuliert, glatt gebügelt – und komplett austauschbar.

Was wirklich funktioniert, sind Beiträge aus Deiner Praxis.

✅ Dinge, die Du im Vertrieb gerade erlebst
✅ Gespräche mit Kunden
✅ Beobachtungen aus Deinem Markt
✅ kleine Aha-Momente aus dem Alltag

Das kann keine KI besser als Du.

Mein Tipp aus der Praxis:

Nutze KI als Assistenten – nicht als Autor.

Du lieferst die Idee und die Erfahrung.
Die KI hilft beim Formulieren.

Dann entsteht etwas, das gleichzeitig klar, hilfreich und trotzdem persönlich ist.
Und genau solche Beiträge sorgen auf LinkedIn für Sichtbarkeit.

Telefonakquise ist nicht tot. Sie wird nur oft falsch gemacht.

In vielen Vertriebsrunden höre ich immer wieder denselben Satz:

„Kaltakquise per Telefon funktioniert heute nicht mehr.“

Nach über 30 Jahren im Vertrieb sehe ich das anders.

Die meisten Menschen haben kein Problem mit einem Anruf. Sie haben ein Problem mit schlechten Anrufen.

Und die beginnen oft schon mit den falschen Fragen. Zum Beispiel mit sogenannten No-Na-Fragen:

❓ „Sind Sie daran interessiert, Ihre Prozesse zu verbessern?“
❓ „Wollen Sie Kosten sparen?“
❓ „Ist Neukundengewinnung für Sie ein Thema?“

Natürlich lautet die innere Antwort darauf fast immer: Ja – aber sicher nicht mit Dir.

Solche Fragen wirken beliebig und austauschbar.

Viel besser ist ein konkreter Bezug.

Zum Beispiel zu etwas, das Du vorher gesehen oder gelesen hast:

„Ich habe gesehen, dass Sie eine neue Produktionsanlage aufgebaut haben und stark auf Automatisierung setzen.“

ODER:

„Ich habe Ihren Beitrag auf LinkedIn zur Digitalisierung Ihrer Prozesse gelesen.“

Damit signalisierst du sofort: Der Anruf ist kein Zufall.

Der zweite wichtige Punkt:
Nenne schnell den Grund für Deinen Anruf.

Zum Beispiel so:

„Ich rufe Sie an, weil wir uns genau auf die Automatisierung solcher Prozesse spezialisiert haben.“

Das schafft Klarheit – und spart Zeit auf beiden Seiten.

Ein weiterer typischer Fehler passiert direkt danach:

Anrufer stellen eine Frage
… und machen dann eine Pause.

Das ist gefährlich, weil der Gesprächspartner noch nicht überzeugt ist (wie denn auch?) und damit die Möglichkeit erhält, eine Absage zu formulieren.

Besser ist es, am Anfang zwei bis drei kurze Sätze zu sagen, die Interesse wecken. Und das solltest Du gut vorbereiten und üben. Ich meine damit nicht, den anderen niederschwafeln.

Durch die nachfolgenden Fragen bindest Du Deinen Gesprächspartner ins Gespräch ein. Mit diesen Fragen führst Du das Gespräch und gibst dem anderen Raum. Jetzt ist aktives Zuhören gefragt.

Ohne gute Vorbereitung wird das nichts:

Du kannst dafür zum Beispiel LinkedIn nützen:

Wenn Du Dich vorher vernetzt hast, Beiträge gesehen hast oder weißt, womit sich Dein Gesprächspartner beschäftigt, verändert sich das Gespräch sofort.

Der Anruf ist dann kein klassischer Kaltkontakt mehr.

Er hat Kontext.

Und genau diese Kombination –
➕ LinkedIn für Sichtbarkeit und Vorbereitung

➕ Telefon für das echte Gespräch

gehört heute zu den wirkungsvollsten Methoden in der B2B-Akquise.

Denn am Ende gilt immer noch:

Ein Beitrag kann Interesse wecken.

Aber Geschäfte entstehen in Gesprächen.


Ein Wort, hundert Bedeutungen 🤣🤣💬

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

neun + fünfzehn =