Skip to content

Sorgen Sie für Unbequemlichkeit

Neue Ideen und Strategien entstehen meistens nicht in einer Phase der Routine und Bequemlichkeit. Wenn alles so läuft, wie es laufen soll, wir uns zurücklehnen und diesen Zustand einfach nur genießen, dann passiert selten etwas Neues. Dann suchen wir auch nicht nach besseren Lösungen und Ideen.

Wozu auch? Diese Phasen sind natürlich wichtig und gut. Wir können uns erholen und zehren in dieser Zeit von Dingen, die wir uns verdient haben. Wenn wir unzufrieden sind, eine schwierige Zeit durchleben, wenn wir mit widrigen Umständen konfrontiert sind – Corona, ein neuer Mitbewerber, schwierige Geschäftsbedingungen usw – wenn es also unbequem wird, dann beginnen wir darüber nachzudenken, wie wir das ändern können.  Naja, okay, es gibt natürlich auch Menschen, die einfach nur darüber jammern, sich selber bedauern und die Schuld immer im Außen suchen.

Probleme sind …. Ja, was denn nun?

Sie haben gelernt, das Wort Problem zu vermeiden und möchten es gar nicht in den Mund nehmen? Das haben Sie in Seminaren und klugen Büchern gelesen.  Deshalb sprechen Sie lieber von Herausforderungen, Geschenken  oder spannenden Gelegenheiten? Die Welt ist voller Menschen, die mit einer rosaroten Brille durchs Leben laufen, sich sämtliche Misserfolge schönreden und auch die größten Schwierigkeiten einfach wegzulächeln versuchen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich habe immer wieder Probleme in meiner täglichen Arbeit, im Vertrieb, in meinem Unternehmen und Privat. Es gibt Zeiten, da läuft manches schief und der Wind bläst mir so richtig ins Gesicht. Und genau dann, sehe ich das ganz sicher nicht als Geschenk oder als tolle Gelegenheit. Dann bin ich traurig, zornig, niedergeschlagen oder einfach nur frustriert. Und was ist daran schlimm? Jeder von uns erlebt Höhen und Tiefen. Jeder von uns macht Fehler. Jeder von uns hat Probleme. Sie zu ignorieren wäre dumm, denn sie sind der beste Indikator, dass es an der Zeit ist, etwas zu verändern. Eine Vogel-Strauß-Mentalität und die Taktik des Aussitzens mag bei Helmut Kohl noch funktioniert haben, aber tatsächlich wird Schönfärberei und das Ausblenden von Schwierigkeiten kaum zum Erfolg führen. Nur mit aktiver Veränderung können wir wachsen, besser werden und uns weiterentwickeln.  

Entscheidend ist einzig und alleine, wie wir mit Problemen umgehen.

Ob wir uns von ihnen erdrücken lassen, oder ob wir in den Angriffsmodus schalten und an einer möglichen Lösung arbeiten. Tatsächlich ist es so, dass Innovation immer aus Unzufriedenheit entsteht. Auf diese Weise entstehen neue Produkte, Dienstleistungen und sogar ganze Unternehmen. Auch wenn wir Probleme nicht mögen und das Aufsetzen der rosa Brille nichts ändert: negatives Denken hat noch niemals zu positiven Ergebnissen geführt. Entscheidend ist die Grundhaltung mit der wir durchs Leben gehen, mit der wir unser Business betreiben und mit der wir Entscheidungen treffen.

Problemlösungs-Kompetenz

Ein etablierter Ansatz zur methodischen Problemlösung ist die sogenannte S.P.A.L.T.E.N.-Methode des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ihr besonderer Vorteil: Sie beschreibt eine universelle Vorgehensweise, die Teams auf Probleme mit unterschiedlichen Randbedingungen und Komplexitätsgraden anwenden können. Obendrein eignet sich die Methode sowohl für Projekte, in denen zukünftig Probleme zu erwarten sind, als auch für solche, in denen die Probleme spontan auftreten. Grob lässt sich die S.P.A.L.T.E.N.-Methode als Abfolge von sieben Schritten begreifen:

  1. Situationsanalyse Das Team sammelt situationsbezogene Informationen, die geordnet, dokumentiert und schließlich bewertet werden. Sie bilden die Grundlage für die nächsten Schritte.
  2. Problemeingrenzung Über die wirklich problemrelevanten Informationen sollen Wirkung und Ursache des Problems ermittelt werden und auch der angestrebte Soll-Zustand – also das eigentliche Problemlösungsziel. An dieser Stelle kann das Team auch entscheiden, ob die Erfolgsaussichten es rechtfertigen, die Problemlösung weiter zu verfolgen.
  3. Alternativen aufzeigen Hier sind Kreativität und Flexibilität gefragt: Das Ziel lautet, für die gestellte Aufgabe alternative Lösungen und Zielformulierungen zu entwickeln. Auf diesem Weg kann verhindert werden, dass sich das Team zu früh auf eine Lösungsvorgabe fixiert.
  4. Lösungsauswahl Die zuvor entwickelten Lösungen werden in diesem Schritt analysiert und bewertet. Danach sollte das Team in der Lage sein, diejenigen auszuwählen, die am meisten Potenzial versprechen.
  5. Tragweite analysieren In diesem Analyseschritt wird das Verhältnis von Chancen und Risiken der ausgewählten Lösungen untersucht. Hier kann das Team auch Maßnahmen definieren, mit denen sich im späteren Prozess Chancen steigern und Risiken minimieren lassen.
  6. Entscheiden und Umsetzen Die Ergebnisse der beiden vorangegangen Schritte nutzen dem Team an diesem Punkt, um sich für Lösungen zu entscheiden und ihre Umsetzung anzustoßen. Dabei ist es wichtig, die im Prozess integrierten Chancen- und Risiken-Maßnahmen bei Bedarf auch einzusetzen.
  7. Nachbearbeitung und Lernen Das aktuell behandelte Problem wird wahrscheinlich nicht das letzte seiner Art sein. Ziel dieses Schrittes ist es daher, die gewonnenen Erfahrungen so zu dokumentieren, dass sie künftig zu einer kontinuierlichen Prozessverbesserung beitragen können.

Komprimiert können Sie auch diese 4 Punkte für die Problemlösung einsetzen:

  1. Erkennen und Definieren des Problems oder Ziels
  2. Vorbereitung: Informationen sammeln (Brainstorming und Mindmapping dafür einsetzen)
  3. Ideen-Generierung (Ideen und Lösungen entwickeln)
  4. Beurteilung (Analyse der Ergebnisse)

Die beiden Kreativitätstechniken Mindmapping und Brainstorming sollte man unbedingt für die Ideen-Generierung einsetzen. Beim Brainstorming (Gedankensturm) werden ungefiltert erstmal alle Ideen notiert – unabhängig von der Umsetzbarkeit. Die Methode lebt von abwegigen Gedankengängen. Die wichtigsten Grundregeln dabei sind:

Brainstorming-Regel Nr. 1: Keine Kritik
Brainstorming-Regel Nr. 2: Quantität vor Qualität

Beim Mindmapping wird die Grundidee, das Thema oder der Mittelpunkt mit einem zentral angeordneten Bild angezeigt. Die wichtigsten Ideen gehen kreisförmig von diesem Bild aus, sie werden ‘Zweige’ genannt. Diese Zweige enthalten ein Schlüsselbild oder ein Schlüsselwort, das auf der zugehörigen Linie angebracht ist. Es geht also um eine Struktur, die sich von einem Zentrum aus nach außen fortpflanzt. Dabei kommen Linien, Symbole, Worte Farben und Bilder zum Einsatz, die das Konzept erst wirklich ‘Gehirn-gemäß’ machen.

Diese Techniken können Sie auch für die Fragestellung
  • Wie können wir unserem Umsatz im Bereich X. steigern?
  • Wie können wir uns noch besser vom Mitbewerb unterscheiden?
  • Wie können wir die Abschlussquote bei unseren Angeboten erhöhen?
  • Wie können wir künftig neue Kunden gewinnen?
  • Wie können wir die Zusammenarbeit in unserem Team verbessern?

Probieren Sie es doch einfach bei der nächsten Problemstellung aus. Sie werden sehen: das kann richtig Spaß machen und zu tollen und unerwarteten Ergebnissen führen. Sie möchten ganz bequem neue Interessenten gewinnen, ohne dass Sie Ihre Komfortzone verlassen müssen. Auch das ist möglich. Mit unserem Telenova Lead Booster verschaffen wir Ihnen Neukundenkontakte auf Knopfdruck – direkt in Ihr Postfach. Dafür definieren wir gemeinsam Ihre Zielgruppe, schreiben diese personalisiert an, sorgen für eine Vernetzung mit Ihnen und senden danach nochmals eine Nachricht. Wir etablieren Sie als Experte in Ihrer Branche und liefern Ihnen jene Kontakte, die sich für Ihr Angebot interessieren. Und was machen Sie: Das was Sie am besten können und liebsten tun:  Beraten und Verkaufen. Ein Kontakt kostet Sie ab € 2,50 (exkl Mwst). Fordern Sie ein konkretes Angebot an: ilse.wagner@telenova.at Info-Folder

Noch kein Kommentar, Füge deine Stimme unten hinzu!


Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 + fünf =